Dresscode für Hochzeitsgäste

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Eine Einladung zur Hochzeit stellt Männer und Frauen gleichermaßen vor eine alles entscheidende Frage. „Was ziehe ich an?“ Wenn die Einladung keinen Hinweis enthält, ist der Styling-Knigge gültig und beugt einem modischen Fauxpas vor. Wird auf der Karte allerdings ein Motto oder eine Farbvorgabe gemacht, hat sich das Brautpaar für einen außergewöhnlichen Stil entschieden oder findet die Hochzeit im Luxus-Ambiente statt, gelten die Wünsche und Hinweise auf der Einladungskarte.

Weiß ist tabu: Diese Farbe gehört allein der Braut!

So schön ein weißes Abendkleid auch aussieht, als Hochzeitsgast sollten Sie darauf unbedingt verzichten. Der Tag gehört allein dem Brautpaar und es gibt keinen schlimmeren Fauxpas, als wenn ein Gast der Braut die Show stiehlt. Helle Farben hingegen sind durchaus erlaubt und verleihen der Feierlichkeit eine fröhliche Stimmung. Die Mutter des Bräutigams sollte ihr Outfit ein wenig dunkler wählen, da ein zu helles Kleid oder Kostüm den Anschein erwecken, dass sie ihren Sohn nicht loslassen möchte. Generell liegen Hochzeitsgäste mit festlicher Kleidung immer richtig. Auf www.fashion24.de finden sich zum Beispiel tolle Abendkleider und Cocktailkleider, sowie Anzüge und Hemden. Festlich heißt nicht, dass man sich steif kleiden und die ganze Feier lang unwohl fühlen soll. Ein Jackett zur schwarzen oder dunkelblauen Jeans ist für ihn ebenso erlaubt wie ein weich fließendes Kleid, das ihr eine romantische und dabei festliche Aura verleiht. Kurze Hosen, sehr tiefe Ausschnitte oder Miniröcke sind tabu. Bei Kleidern und Röcken sind mindestens die Knie bedeckt. Vorsicht ist auch beim Kopfschmuck geboten. Ein Hut könnte schnell zu stark herausgeputzt wirken und blumiger Haarschmuck bleibt der Braut vorbehalten. Eine elegante Hochsteckfrisur löst die Frage nach dem perfekten Kopfschmuck und sieht edel aus, ohne dass dabei eine Konkurrenz zur Braut entsteht.

Beim Brautpaar nachfragen ist ratsam

Anstatt lange zu rätseln und am Ende doch in den falschen „Farbtopf“ zu greifen, ist eine Nachfrage bei der Braut durchaus angebracht. Heute kommen die meisten Hochzeitseinladungen inklusive einer Information zum gewünschten Dresscode, der befolgt und ohne Abweichungen realisiert werden muss. Lädt ein Brautpaar zum Beispiel zu einer mittelalterlichen Hochzeit, ist ein modernes Abendkleid fehl am Platz und sorgt für reges Getuschel und ungläubige Blicke. Ebenso verhält es sich mit einem hochglänzenden roten Kleid bei einer Trauung in der Kirche. Sicherlich hat das Brautpaar eine konkrete Vorstellung vom Outfit der Gäste, auch wenn keine Bekanntgabe in der Einladung erfolgt. Manchmal verzichten Paare auf diese Anmerkung, da sie ihre Gäste nicht bevormunden möchten und hoffen, dass sie von selbst das perfekte festliche Outfit wählen. Der Stil ist ebenso wichtig wie die Auswahl der Farbe und des Materials. Ist eine Hochzeit im legeren Outfit geplant, sollten die Gäste nicht eleganter als das Brautpaar selbst erscheinen. Eine Nachfrage schützt vor peinlichen Momenten und dem Unwohlsein, das mit dem falschen Outfit einhergeht und die Stimmung spürbar trübt.

Jedes Brautpaar kann individuell entscheiden, in welchem Rahmen es feiern und welchen Stil es wählen möchte. Anhand der stilistischen Ausrichtung des Brautpaares orientieren sich die Gäste, die in der jeweiligen Kategorie einen großen Entscheidungsspielraum haben.

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